Autofahrer übersieht beim Abbiegen Radfahrerin

Brüggen (ots) – Am Dienstag, gegen 10.00 Uhr, fuhr ein 31-jähriger Autofahrer aus Brüggen von Elmpt in Richtung Brüggen. An der Kreuzung Dilborner Straße / Klosterstraße bog er nach rechts in Richtung B 221 ab und achtete dabei nicht auf eine 77-jährige Radfahrerin aus Niederkrüchten, die auf dem Radweg in Richtung Brüggen fuhr. Beide Fahrzeuge stießen zusammen, die Radfahrerin stürzte und wurde dabei leicht verletzt. / wg (501) (PM Polizei Viersen)

Donnerstag Auswärtsduell bei Ajax Amsterdam – Mittwoch eventuell bereits der Klassenerhalt – VVV gratuliert PSV Eindhoven zur Meisterschaft

Rund um den Jahreswechsel legte VVV-Venlo die Basis für den Klassenerhalt. Mit vier Siegen und einem Unentschieden aus fünf Begegnungen sammelten die Grenzstädter immens wichtige Punkte. Eine Niederlage bei Willem II Tilburg, gefolgt von vier Unentschieden nacheinander führte zu einer weiterhin beeindruckenden Serie von lediglich einer Niederlage aus zehn Spielen. Beachtlich für einen Aufsteiger mit dem geringsten Etat der Eredivisie. Seit rund einem Monat zahlt der schmale Kader des VVV-Venlo allerdings einer kraftraubenden Saison Tribut. Aus den zurückliegenden fünf Spielen holte Maurice Steijn mit seiner Mannschaft lediglich einen einzigen Punkt. Rechnet man die vier Unentschieden und die eine Niederlage vor dieser Negativserie hinzu, so ergibt sich plötzlich eine Reihe von zehn Ligaspielen ohne Sieg. Zuletzt gelang dieser Anfang Februar beim 1:0 gegen den letztjährigen Meister Feyenoord Rotterdam. Dennoch sind die 34 Punkte, die VVV-Venlo aus den bisherigen 31 Liga-Partien gesammelt hat eine bemerkenswerte Leistung: „Wir haben eine ganz starke Saison gespielt, nun fehlt uns teilweise auch das Quäntchen Glück, dass wir im Laufe der Spielzeit hatten. Zudem geht das Team auf dem Zahnfleisch. Wir wollen den Fans allerdings zum Ende hin noch drei starke Spiele bieten und so viele Zähler sammeln wie möglich.“ so VVV-Coach Steijn realistisch. Die nächste Chance dazu gibt es bereits am Donnerstagabend (19.04.2018, 20.45 Uhr), wenn die Grenzstädter beim niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam antreten. Zu diesem Zeitpunkt kann Venlo den Klassenerhalt bereits sicher haben, ohne selbst aktiv zu werden. Durch eine 1:2 Niederlage beim FC Groningen am Sonntagnachmittag beträgt der Rückstand von Roda JC Kerkrade auf Relegationsrang 16 zum VVV-Venlo weiterhin acht Zähler. Am Mittwoch gastiert der frischgebackene niederländische Meister PSV Eindhoven in Kerkrade. Gewinnt Roda dieses Spiel nicht, so kann Venlos Lokalrivale aus Kerkrade den VVV zwei Spieltage vor Saisonende nicht mehr einholen und der Klassenerhalt der Venloer wäre perfekt. Im Duell zwischen Venlo und Amsterdam treffen die beiden Extreme der Eredivisie aufeinander. Auf der einen Seite der niederländische Rekordmeister mit einem Budget von über 80 Millionen Euro und einem Zuschauerschnitt von 52.000 Fans. Auf der anderen Seite der Aufsteiger mit einem Etat von weniger als sieben Millionen Euro und einer durchschnittlichen Besucherzahl von 7.000 Fans. Es ist auch das Duell europaweit begehrter Top-Talente wie Torwart Andre Onana (22, Kamerun), Innenverteidiger Matthijs de Ligt (18, Niederlande), Hakim Ziyech (25, Marokko), Justin Kluivert (18, Niederlande), Kasper Dolberg (20, Dänemark), Amin Younes (24, Deutschland, derzeit suspendiert) und Routinier Klaas-Jan Huntelaar gegen Eredivisie-Newcomer wie Ralf Seuntjens, Vito van Crooij oder Danny Post. In welcher Aufstellung Venlo antreten wird ist noch nicht abzusehen. Neben dem definitiv fehlenden Johnatan Opoku sind Jerold Promes, Roel Janssen und Lennart Thy fraglich. Letzterer erlitt im Spiel gegen Heerenveen eine Schnittwunde am Zeh und musste noch in der Kabine genäht werden. Die Stimmung im Lager des haushohen Favoriten Ajax Amsterdam lässt sich milde ausgerückt als angespannt bezeichnen. Im direkten Aufeinandertreffen zwischen Spitzenreiter PSV Eindhoven und Ajax erlitt Venlos kommender Gegner am Sonntag eine deutliche 0:3 Niederlage, wodurch die PSV Eindhoven nach Abpfiff den vorzeitigen Meistertitel feiern konnte. Besonders schmerzhaft für das erfolgsverwöhnte Starensemble aus Amsterdam. Venlo erwartet daher einen besonders motivierten Gegner: „Ajax will Wiedergutmachung für das vergangene Wochenende betreiben. Allerdings sehe ich hierdurch auch eine Chance für uns. Je länger wir im Spiel bleiben, umso unruhiger wird das Publikum werden. Wir haben auch bei Feyenoord Rotterdam und in den Duell in Eindhoven gezeigt, dass wir es den großen Teams durchaus schwer machen können.“ Noch nie gelang es VVV-Venlo übrigens bei Ajax Amsterdam zu gewinnen. Der einzige Punktgewinn, ein 1:1 Unentschieden gelang im Jahre 1957, also vor 61 Jahren. Im Sturm von Ajax damals ein gewisser Rinus Michels. Der Grund für den vorgezogenen Spieltag liegt übrigens im niederländischen Pokalfinale um den KNVB-Beker zwischen Feyenoord Rotterdam und AZ Alkmaar, das traditionell vor Saisonende durchgeführt wird und am Sonntag steigt.

 

An dieser Stelle möchte VVV-Venlo auch der PSV Eindhoven rechtherzlich zur vorzeitigen Meisterschaft in der Eredivisie gratulieren. Mit lediglich drei Niederlagen, sowie zwei Unentschieden und 26 Siegen belegt das Team von Trainer Phillip Cocu drei Spieltage vor Saisonende mit 80 Zählern, einer Tordifferenz von plus 48, sowie zehn Punkten Vorsprung auf Verfolger Ajax Amsterdam uneinholbar den ersten Platz der Eredivisie.

(PM VVV-Venlo)

VVV vergibt erneut Elfmeter und verliert gegen Heerenveen – neue Website online

„Heute war alles drin, wir hätten gewinnen können, aber wenn es einmal nicht läuft, dann entwickelt sich das Spiel in den entscheidenden Szenen gegen einen. So wie heute bei uns. Es ist schade, weil wir über weite Strecken eine ordentliche Leistung gegen einen starken Gegner gezeigt haben.“ so ein enttäuschter VVV-Trainer Maurice Steijn. Das Venlos kleiner Kader zum Saisonende hin ein Problem darstellen könnte war den Beteiligten sehr wohl bewusst und genau diese Situation scheint nun einzutreten. Jerold Promes, Johnatan Opoku und Roel Janssen verpassten das Duell verletzungsbedingt und auch bei den Stammspielern waren einzelne leichte Blessuren vorhanden. Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die größten Möglichkeiten jedoch hatte VVV. Zuerst war es Lennart Thy, der vor dem Tor etwas zu lange zögerte und so noch abgeblockt werden konnte, anschließend durfte Clint Leemans nach einem Foul an Thy vom Elfmeterpunkt auf antreten. Während er im bisherigen Verlauf dieser Saison aus dieser Distanz fehlerlos geblieben war, schien ihm sein verschossener Elfmeter aus dem Spiel letzte Woche in Rotterdam noch im Hinterkopf zu stecken, denn auch gestern vergab Leemans die große Chance zur Führung (27.). Auch nach dem Seitenwechsel hatte Venlo die besseren Torgelegenheiten. Vito van Crooij verpasste knapp per Kopf, Moreno Rutten traf per Fernschuss die Latte. Auf der anderen Seite kam nun auch Heerenveen zu Torchancen, doch Lars Unnerstall im Kasten der Grenzstädter blieb der Sieger. Zwanzig Minuten vor dem Ende dann plötzlich das 0:1 für die Gäste. Der iranische Nationalspieler Reza Ghoochannejhad veränderte die Flugbahn eines Schusses kurz vor dem Tor des VVV und ließ Unnerstall völlig chancenlos (69.). VVV versuchte auf den Ausgleich zu drücken, doch inmitten dieser Phase entschied Heerenveen das Spiel nach einem Konter durch den eingewechselten Mihajlovic zum 0:2 (79.).

 

VVV-Venlo – SC Heerenveen 0-2  (0-0)

 

Tore: 69. Ghoochannejhad 0-1, 79. Mihajlovic 0-2

 

Zuschauer: 7.100

 

Besonderes Vorkommnis: 27. Leemans (VVV-Venlo) vergibt Elfmeter

 

VVV-Venlo: Unnerstall, Rutten, Röseler, Van Bruggen, Labylle, Seuntjens, Post, Leemans (76. Hunte), Castelen (82. Jakobsen), Thy, Van Crooij

 

SC Heerenveen: Hansen, Pierie, Bulthuis, Hoeegh, Dumfries, Bruijn (71. Vlap), van Amersfoort, Kobayashi, Rojas (80. Schmidt), Zeneli (79. Mihajlovic), Ghoochannejhad

 

VVV-Venlo belegt nach 31 von 34 Spieltagen mit 34 Punkten den zwölften Tabellenplatz. Der Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz beträgt bereits uneinholbare 14 Punkte, auf die Relegationsplätze sind es acht Zähler bei noch drei ausstehenden Spielen, allerdings kommt Roda Kerkrade auf Relegationsrang 16 heute noch in Aktion. Das kommende Duell steigt am Donnerstag (19.04.2018, 20.45 Uhr) beim aktuellen Tabellenzweiten Ajax Amsterdam.

 

 

In den letzten Wochen ist beim VVV-Venlo hinter den Kulissen eifrig an einer neuen Online-Präsenz gearbeitet worden. Diese ist nun offiziell online und wie gewohnt unter: www.vvv-venlo.nl erreichbar. Besonders die deutschsprachige Version (www.vvv-venlo.nl/de) bietet wesentlich mehr Informationen.

(PM VVV-Venlo)

Probealarm am Samstag

Nettetal (12. April 2018)
Der Kreis Viersen führt am kommenden Samstag, 14. April, findet in der Zeit von 11 bis 11:13 Uhr die quartalsmäßige Überprüfung der Sirenen durch. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Es werden folgende Sirenensignale ausgelöst:
11:00 Uhr Entwarnung (einminütiger Dauerton)
11:06 Uhr Warnung (einminütiger Heulton)  – Bedeutung „Gefahr – Rundfunkgerät einschalten und auf Durchsagen achten“
11:12 Uhr Entwarnung
 
Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter: www.kreis-viersen.de/sirene

(PM Stadt Nettetal)

VVV erleidet unnötige Niederlage in Rotterdam

Ohne den gelbgesperrten Vito van Crooij, dafür wieder mit dem nach seiner Rotsperre zurückkehrenden Ralf Seuntjens hat VVV-Venlo sein Auswärtsspiel bei Sparta Rotterdam in der Schlussminute mit 2:3 verloren. Die Hausherren unter Leitung des ehemaligen VVV-Spielers und international renommierten Trainers Dick Advocaat begannen furios. Innerhalb von nur fünf Minuten standen drei Großchancen zu Buche, die allerdings allesamt ihr Ziel knapp verfehlten. Nach 19 Minuten war es dann aber doch soweit, Ahannach traf zum 1:0. Kurze Zeit später sendete VVV-Kapitän Danny Post mit einem Schuss an die Latte ein erstes Lebenszeichen der Grenzstädter. Venlo begann stärker zu werden, musste nach gut einer halben Stunde allerdings den verletzten Roel Janssen ersetzen, für ihn kam Leory Labylle ins Spiel. Kurz vor der Pause die Chance auf den Ausgleich. Nach einem Foul an Lennart Thy durfte Clint Leemans es aus elf Metern versuchen, doch Jannik Huth, Spartas Leihgabe vom FSV Mainz 05 parierte den Strafstoß. Besser machte Leemans es zwei Minuten später als sein Schuss aus gut zwanzig Metern zum 1:1 einschlug (43.). Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch Venlo, zuerst vergab Ralf Senuntjens, dann traf Lennart Thy den Pfosten und Torino Hunte vergab den Abpraller leichtfertig. Erneut war es Leemans, der die mitgereisten VVV-Fans zum Jubeln brachte. Ein direkt verwandelter Freistoß bedeutete seinen zehnten Treffer der Saison (52.). Venlo erspielte sich weiterhin zahlreiche Chancen, doch die Vorentscheidung wollte nicht gelingen. Auf der anderen Seite scheiterte Sparta am Pfosten und kam zehn Minuten vor dem Ende doch zum Ausgleich. Mühren setzte sich stark durch und ließ Lars Unnerstall im VVV-Tor keine Chance. Die Hausherren warfen alles nach vorne und wurden dafür in der Nachspielzeit belohnt. Erneut war es Mühren, der zum 3:2 traf. „Wir müssen das Spiel hier viel früher entscheiden und am Ende cleverer verteidigen. Diese Niederlage war absolut unnötig. Ich bin stinksauer.“ so ein sichtlich erboster VVV-Trainer Maurice Steijn nach dem Spiel.

Sparta Rotterdam – VVV-Venlo 3-2 (1-1)

Tore: 19. Ahannach 1-0, 43. Leemans 1-1, 52. Leemans 1-2, 81. Mühren 2-2, 90.  Mühren 3-2

Zuschauer: 11.000

Besonderes Vorkommnis: 41. Leemans (VVV-Venlo) vergibt Elfmeter.

Sparta Rotterdam: Huth, Holst, Fischer, Vriends, Nelom (46. Floranus), van Moorsel (72. Friday), Sanusi, Mühren, Verhaar (46. Brongo), Kramer, Ahannach

VVV-Venlo: Unnerstall, Rutten (78. Janse), Promes, Röseler, Janssen (34. Labylle), Seuntjens (65. Van Bruggen), Post, Leemans, Castelen, Thy, Hunte

VVV-Venlo belegt nach 30 von 34 Spieltagen mit 34 Punkten den zwölften Tabellenplatz. Der Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz beträgt 14 Punkte, auf die Relegationsplätze acht Zähler. Der Rückstand auf die landesinternen Europa-League-Qualifikationsplätze beträgt fünf Punkte. Das kommende Duell steigt am Samstag (14.04.2018, 19.45 Uhr) im heimischen Seacon Stadion – De Koel gegen den aktuellen Tabellenachten SC Heerenveen.

 

 


(PM VVV-Venlo)

VVV kann am Samstag in Rotterdam den Klassenerhalt endgültig perfekt machen

Am Samstagabend (07.04.2018, 20.45 Uhr) kann VVV-Venlo vier Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt in der Eredivisie endgültig perfekt machen. Angesichts der Tatsache, dass das Team von Trainer Maurice Steijn mit dem geringsten Etat der Liga, sowie dem unerfahrensten Kader in die Saison gestartet ist, eine herausragende Leistung. Zu keinem Zeitpunkt der Spielzeit bestand Gefahr an die untersten Plätze heran zu rutschen, es durfte zeitweise sogar noch nach oben geschielt werden. Anders sieht es da bei Venlos Gegner Sparta Rotterdam aus. Mit 21 Punkten aus 29 Spielen und damit dreizehn Zählern weniger als VVV ist Sparta aktuell Tabellenvorletzter und schwebt damit in akuter Abstiegsgefahr. Zur Rückserie musste ein Trainerwechsel sowie zahlreiche Neuzugänge die Wende bringen, so richtig in Schwung kam das Team aber auch dadurch nicht. Das Traineramt übernommen hat dabei kein Unbekannter. Dick Advocaat, zuvor Bondscoach der Niederlande, sowie als Trainer der Nationalteams von Russland, Südkorea, Serbiens und Belgiens aktiv. Auf Vereinsebene hießen seine Stationen PSV Eindhoven, Glasgow Rangers, Zenit St. Petersburg, Borussia Mönchengladbach, AFC Sunderland, Feyenoord Rotterdam und Fenerbahce Istanbul. Sollte Venlo bei Sparta Rotterdam gewinnen und Roda Kerkrade gleichzeitig zu Hause gegen PEC Zwolle nicht gewinnen, so wäre der Klassenerhalt des VVV auch rechnerisch perfekt. Trainer Maurice Steijn ist bereits jetzt sicher: „Mit 34 Punkten ist in der Eredivisie noch kein Team abgestiegen, ich bin unheimlich stolz auf mein Team, wir haben eine tolle Saison gespielt, die wir nun aber noch bestmöglich abschließen wollen. Ein Sieg würde uns wieder einmal gut tun.“ Verzichten müssen die Grenzstädter dabei auf den gelbgesperrten Vito van Crooij, sowie den verletzten Johnatan Opoku.

(PM VVV-Venlo)