VVV verpflichtet deutschen Torhüter Lars Unnerstall als neue Nummer eins – 13:0 Sieg im letzten Test – Abschied von zwei weiteren Reservespielern

VVV-Venlo hat seine erste Neuverpflichtung für die kommende Spielzeit in der Eredivisie in trockenen Tüchern. Am heutigen Freitagmorgen wurde Lars Unnerstall (26) der Öffentlichkeit präsentiert. Der deutsche Schlussmann kommt ablösefrei von Zweitligist Fortuna Düsseldorf an die deutsche Grenze und bringt die Erfahrung aus 10 Champions- und Europaleague-Spielen für den FC Schalke 04, sowie 34 Bundesliga und 2 U20-Länderspielen für Deutschland mit. Im Jahr 2011 debütierte Unnerstall unter Trainer Huub Stevens für Schalke in der Bundesliga bis ihn eine Verletzung im Jahr 2013 den Stammplatz kostete und Ralf Fährmann sich im Tor festspielte. Unnerstall wurde daraufhin im Jahr 2014 an den schweizer Erstligisten FC Arau verliehen, wo er schnell zum Publikumsliebling avancierte. Daraufhin sicherte sich Fortuna Düsseldorf seine Dienste, wo er jedoch im Konkurrenzkampf Michael Rensing zumeist den Vortritt lassen musste und in drei Jahren auf lediglich 12 Einsätze für Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga kam. Der 1,98 m Hühe unterschreibt in Venlo einen Vertrag für ein Jahr und soll der große Rückhalt im Kampf um den Klassenerhalt in der Eredivisie werden. VVV-Sportdirektor Stan Valckx zeigt sich zufrieden mit seinem ersten Neuzugang: “Lars kommt hier aus der Region und hat bereits in jungen Jahren Erfahrung auf dem allerhöchstem Niveau sammeln können. Für nahezu alle Spieler unseres aktuellen Kaders wird es die erste Spielzeit in der Eredivisie sein, da ist ein erfahrener Torhüter ein wichtiger Bestandteil des Teams.” Unnerstall selbst freut sich auf die Herausforderung in Venlo: “Ich habe in den letzten Jahren leider wenig Spielzeit bekomen und brenne darauf wieder in Pflichtspielen zu zeigen was ich kann. Ich hatte in den Gesprächen mit Venlo von Beginn an ein gutes Gefühl und freue mich auf die neue Erfahrung in der Eredivisie.”

 


Am Mittwochabend fand der letzte Auftritt der Meistermannschaft 2016/17 des VVV-Venlo statt. Beim Siebtligisten SC Irene Tegelen gewann das Team von Trainer Maurice Steijn am Mittwochabend standesgemäß mit 13:0. Die Tore für Venlo erzielten Sleegers (2), Seuntjens (2), Tashima (2), Respen (2), Misidjan, Bezzat, Resida, Leemans und Testspieler Gudelj. VVV spielte dabei in folgender Aufstellung:

 

D. van Crooij, Rutten (73. Bogaerts), Promes (46. Korkmaz), Misidjan (73. Gielen), Gudelj (Testspieler), Leemans, Tashima, V.van Crooij (69. Resida), Seuntjens (69. Respen), Sleegers (73. Rijkers), Hunte (32. Bezzat)

 

Am Rande des Testspiels wurde auch der Abschied zum Saisonende zweier weiterer Spieler bekannt. Leihspieler Gedion Zelalem, der nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus kam, kehrt zurück zu seinem Stammclub Arsenal London und auch der Japaner Rintaro Tashima verlässt Venlo nach nur einer Spielzeit mangels Einsatzchancen wieder. Ab Samstagmorgen beginnt die dreitägige Abschlussfahrt der Mannschaft nach Barcelona, wo unter anderem das letzte Saisonspiel des FC Barcelona gemeinsam besucht wird.

 

(PM VVV-Venlo)

Meister, Aufsteiger, Eredivisie – Ein Saisonrückblick – Zwei Testspiele vor der Sommerpause

Was für eine Saison an der deutsch-niederländischen Grenze! Absolut souverän ist VVV-Venlo als Meister der Jupiler League in die erstklassige Eredivisie aufgestiegen. Mit dem lediglich achthöchsten Etat der Liga angetreten, gelang es Sportdirektor Stan Valckx und Trainer Maurice Steijn eine Meistermannschaft zusammen zu stellen. An 25 von 38 Spieltagen stand Venlo an der Tabellenspitze. Seit dem 16. Spieltag Ende November haben die Grenzstädter diese Position nicht mehr hergegeben. Mit 35 Gegentoren in 38 Spielen stellte Venlo die beste Defensive der gesamten Liga, 75 selbst erzielte Treffer bedeuten Rang drei der meistgeschossenen Tore. Daraus resultiert die beste Tordifferenz der Jupiler League: + 40. Bei 25 Siegen und fünf Unentschieden, gab es acht Niederlagen. Letztlich bedeuten diese Zahlen einen Vorsprung von neun Punkten auf den ersten aufstiegsberechtigten Verfolger Cambuur Leeuwarden und vier Zähler Vorsprung auf Jong Ajax Amsterdam auf Rang zwei. Ein Zuschauerschnitt von 5.200 Besuchern im Seacon Stadion – De Koel ist als durchaus ordentlich zu bezeichnen, wird in der kommenden Eredivisie-Saison jedoch deutlich gesteigert werden. Besonders hervorzuheben waren in der abgelaufenen Saison der 7:0 Heimsieg gegen Helmond Sport, der 0:4 Auswärtserfolg bei Jong Ajax Amsterdam und eine Serie von 13 Spielen ohne Niederlage in Folge von Ende Oktober bis Beginn Februar. Nachfolgend die Top-Facts des VVV-Venlo der abgelaufenen Saison.

 

VVV-Top Facts der Saison:

 

Meiste Einsatzminuten:

1. Ralf Seuntjens (3.510), 2. Jerold Promes (3.450), 3. Nils Röseler (3.312)

 

Meiste Tore:

1. Ralf Seuntjens (16), 2. Vito van Crooij (14), 3. Clint Leemans / Johnatan Opoku (je 11)

 

Meiste Tor-Vorlagen:

1. Ralf Seuntjens (14), 2. Clint Leemans (11), 3. Johnatan Opoku (9)

 

Meiste Einwechslungen:

1. Leandro Resida / Tim Receveur (je 16), 2. Joey Sleegers (12), 3. Tristan Dekker (10)

 

Meiste Auswechslungen:

1. Torino Hunte (22), 2. Johnatan Opoku (10), 3. Vito van Crooij (9)

 

Wenigste Einsatzminuten von allen 22 eingesetzten Akteuren:

1. Juul Respen (5) 2. Lugman Bezzat (25), 3. Rintaro Tashima (87)

 

Meiste gelbe Karten:

1. Danny Post (11, die meisten aller Zweitligaspieler), 2. Vito van Crooij (9), 3. Roel Janssen (8)

 

Meiste rote Karten:

1. Danny Post, Roel Janssen, Tim Receveur, Clint Leemans (je 1)

 

Bevor es für das Team des VVV-Venlo in zwei Wochen in die rund vierwöchige Sommerpause geht, haben die Grenzstädter noch zwei Freundschaftsspiele in der Region geplant. Am heutigen Mittwochabend (10.05.2017, 19.00 Uhr) testet VVV beim Siebtligisten RKVV Haelen in der Nähe von Roermond anlässlich deren 90-jährigen Vereinsjubiläums. Kommende Woche Mittwoch (17.05.2017, 19.30 Uhr) reisen die Schwarz-Gelben zum ebenfalls in der siebten Spielklasse aktivem Sportclub Irene nach Tegelen. Für beide Spiele sind Tickets an der Abendkasse erhältlich.

 

(PM VVV-Venlo)

Erstaunliches Ergebnis einer Blutprobe in Schaag

Nettetal-Schaag (ots) – Mit nahezu 4 Promille Alkohol im Blut, so das nun eingetroffene Ergebnis der entnommenen Blutproben, ist ein 53-jähriger Lobbericher am 22. April mit seinem Kleinkraftrad in Nettetal unterwegs gewesen, so der Vorwurf der Polizei. Der Mann war von Anwohnern beobachtet worden, wie er gegen 16:45 Uhr, von seinem Krad abstieg, die Heckscheibe eines geparkten Autos einschlug und wieder davon fuhr. Diese Handlung dürfte private Motive gehabt haben, was ihn nicht vor einer Strafanzeige bewahrt. Zwar hatten die Anwohner einen leicht torkelnden Gang bemerkt, mit einer solchen Promillezahl offenbar unfallfrei mit einem Kleinkraftrad fahren zu können, ist allerdings äußerst ungewöhnlich. Dank der aufmerksamen Anwohner, die die Polizei alarmiert hatten, konnten die Einsatzkräfte den mutmaßlichen Kradfahrer an seiner Wohnanschrift antreffen und zur Blutprobe bitten. Einen Führerschein konnten die Einsatzkräfte nicht einbehalten, der Lobbericher besitzt keinen. Den Mann erwartet nun ein Verfahren wegen Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinwirkung ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Verdachts der Sachbeschädigung. Die Ermittlungen dauern an./ah (546) (PM Polizei Viersen)

Saisonabschluss mit zweiter Garnitur bei Telstar IJmuiden – Crowdfunding-Aktion für Fanzone gestartet

Am Freitagabend (05.05.2017, 20.00 Uhr) verabschiedet sich das Team des VVV-Venlo als Meister und Aufsteiger aus der Jupiler League mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenfünfzehnten Telstar IJmuiden. Venlos Trainer Maurice Steijn wird dabei vor allem Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance geben sich zu zeigen. Mit Nils Röseler, Johnatan Opoku (beide angeschlagen), Jerold Promes (gelbgesperrt) und Danny Post (rotgesperrt), sowie Torhüter Delano van Crooij – Ersatzkeeper Maarten de Fockert darf erneut ran – werden fünf Stammkräfte sowieso nicht zur Verfügung stehen. Aber auch auf anderen Positionen sind durchaus Wechsel im Bereich des Möglichen. Für beide Teams steht nichts mehr auf dem Spiel, so sieht es auch VVV-Trainer Maurice Steijn: „Wir freuen uns auf das Ende der langen Saison, die wir mit dem Aufstieg und der Meisterschaft so fantastisch absolviert haben. Zum Schluss wollen wir noch einmal den Jungs eine Chance geben, die das ganze Jahr über eher in der zweiten Reihe gestanden haben, aber doch auch sehr wichtig für das Team waren.“

 

Am vergangenen Wochenende startete die erste Crowdfunding-Aktion in der Geschichte des VVV-Venlo. Das Ziel ist es, durch viele kleine Beiträge eine mindestens 30.000 € teure Fanzone vor der Seacon Stadion – De Koel zur neuen Saison zu erschaffen. Bereits rund um die letzten drei Heimspeile der aktuellen Spielzeit wurde eine mobile Fanzone vor dem Stadion getestet und sorgte für große Zustimmung unter den VVV-Anhängern. Die Idee ist es, eine überdachte Open-Air-Einrichtung zu schaffen, in der die Fans der Grenzstädter vor und nach dem Spiel zusammen kommen können. Auch die Integration eines Fanshops, sowie ein E-Gameing Corner sind in dieser neuen Einrichtung ist geplant. Sollte am Ende mehr als 30.000 € zusammen kommen, so wird die Fanzone großzügiger und exklusiver ausgestattet, es besteht demnach kein Limit nach oben. Das Ziel einer Crowdfunding-Aktion ist es, dass eine große Gruppe von Menschen, die Crowd, einen relativ kleinen Beitrag an einen Projekt leisten und so zusammen etwas großes schaffen. Für jeglichen Beitrag steht auch eine Gegenleistung parat. Bei jeder Spende erhält man ein offizielles Spendenzertifikat, bei Beiträgen ab 25 € wird der eigene Name zudem auf einer digitalen Wall of Fame angezeigt. Ab einem Beitrag von 50 € wird der eigene Name auf dem 115-jährigen Jubiläums-Trikot des VVV-Venlo verewigt, ab 200 € erhält man dieses Trikot dann auch. Für 350 € erhält man zusätzlich die Möglichkeit auf Mannschaftsfoto des VVV-Venlo für die Saison 17/18 abgelichtet zu werden. Weitere Informationen und die Möglichkeit mit zu machen sind unter: www.tifosy.com/vvv zu finden.

 


(PM VVV-Venlo)

Marian Bazany wird Co-Trainer von Rick Adduono

Die Pinguine haben ihre Suche nach einem Co-Trainer erfolgreich abgeschlossen und können Marian Bazany als neuen Assistenten von Chef-Trainer Rick Adduono präsentieren. In den letzten drei Jahren ist der 41-Jährige in gleicher Position bei den Eisbären Berlin tätig gewesen. „Wir wollten einen Co-Trainer mit DEL-Erfahrung, der im Idealfall zu seiner aktiven Zeit Verteidiger gewesen ist und seine Stärken im Fitnesstraining und in der Videoanalyse hat. Marian erfüllt diese Kriterien und ist unser Wunschkandidat gewesen“, freut sich Matthias Roos, Sportlicher Leiter der Pinguine, über die Einigung mit dem gebürtigen Slowaken.
 
Vor seiner Zeit in Berlin hatte Marian Bazany als Spieler von 2005 – 2013 acht Jahre das Trikot der Düsseldorfer EG getragen und ist den KEV-Fans aus vielen Derbys bekannt. Insgesamt hat er 389 Vorrundenspiele mit 82 Punkten und 68 Playoff-Spiele mit 10 Punkten in der DEL bestritten. „Wir hatten ausgezeichnete Gespräche mit Marian und bekommen mit ihm eine ideale Ergänzung. Er wird sich im Training und den Spielen um die Verteidiger kümmern, so dass ich mich mehr auf die Stürmer konzentrieren kann. Gerade unsere jungen Verteidiger werden davon profitieren. Im Moment plant er seinen Umzug von Berlin zurück ins Rheinland. Am 2. Mai ist offizieller Trainingsstart in der spielfreien Phase, welche er hauptverantwortlich leiten wird. Zu diesem Zeitpunkt werde auch ich wieder in Deutschland sein und die ersten Tage unterstützend mit dabei sein“, erklärt Chef-Trainer Rick Adduono.
 
Marian Bazany steht noch bis zum Monatsende in Berlin unter Vertrag und hat bei den Pinguinen zunächst für eine Spielzeit bis zum 30. April 2018 unterschrieben. „Nach drei schönen Jahren in Berlin bin ich auf die Krefelder Mannschaft gespannt und habe auch gleich die Möglichkeit mit einigen Spielern in den nächsten Wochen intensiv zu arbeiten. In den Sommermonaten müssen die Basis für eine erfolgreiche Saison gelegt werden. Daher haben wir keine Zeit zu verlieren und werden sogleich loslegen. Es gibt viel zu tun“, gibt der neue CoTrainer einen Ausblick, was die Profis in den nächsten Wochen erwarten wird.  
 
Der Kader (Stand 19.04.):
Tor:
Patrick Klein,
Verteidigung: Nick St.-Pierre (A), Maximilian Faber, Mike Schmitz, Tom Schmitz, Mikko Vainonen (A),
Angriff: Mark Mancari (A), Mike Mieszkowski, Dragan Umicevic (A), Daniel Pietta, Martin Schymainski, Lukas Koziol, Kevin Orendorz, Adrian Grygiel, Nikolas Linsenmaier, Martin Ness, Tommy Kristiansen (A);
Trainer: Rick Adduono, Marian Bazany.

(PM Krefeld Pinguine)

VVV kann am Freitag in Eindhoven aus eigener Kraft Meister werden

Am Freitagabend (21.04.2017, 20.00 Uhr) hat VVV-Venlo die Chance aus eigener Kraft die Meisterschaft der Jupiler League sicher zu stellen. Eine Woche nach dem Aufstieg auswärts beim RKC Waalwijk, kann dies nun wiederum auf fremdem Platz, diesmal beim FC Eindhoven geschehen. Venlos Gegner spielt eine unkonstante Saison und liegt mit dem ehemaligen Trainer des Hamburger SV und 1860 Münchens, Ricardo Moniz, auf dem zehnten Tabellenplatz. Damit kämpft der FC Eindhoven noch um den Einzug in die Aufstiegs-Play-offs. Venlos Trainer Maurice Steijn ist deutlich vor dem Duell: „Wir hätten es am Montagnachmittag zu Hause gegen Emmen schon klarmachen müssen, jetzt haben wir die nächste Chance in Eindhoven. Die Jungs brennen darauf endlich die Schale in den Händen halten zu dürfen. Vielleicht führt das bei dem ein oder anderen auch ein wenig zu einer Verkrampfung. Gegen Emmen waren viele nicht in ihrer besten Form.“ Sollte Venlo in Eindhoven punkten, egal ob gewinnen oder unentschieden spielen, so ist die dritte Zweitliga-Meisterschaft der Vereinsgeschichte sicher. Gewinnt Jong Ajax Amsterdam sein Heimspiel gegen Helmond Sport allerdings nicht, so ist Venlo selbst bei einer eigenen Niederlage in Eindhoven Meister der Jupiler League. Eine eventuelle Meisterfeier würde am Samstagabend (22.04.2017) ab 19.00 Uhr auf dem Marktplatz in Venlo stattfinden.

(PM VVV-Venlo)